Als ich irgendwann vor vielen Wochen erfuhr, daß die Black Crowes zum Abschied (hoffentlich nicht für immer) eine US Tour und ein akustisches Best Of Album, war ich tottraurig und erfreut zugleich. Traurig, weil ich die Band bis heute nicht einmal live gesehen habe und mir noch viele, viele Alben erhofft habe, und erfreut, weil die Black Crowes akustisch sicherlich ein Megahighlight sein würden.
Die Doppel CD, Croweology, ist jetzt auf dem Markt und ist vielleicht DAS Album 2010. Die Songs versprühen eine Erdigkeit, extreme Lässigkeit und unendlich viel Soul. Hier passt einfach alles, wirklich ALLES.
So manchmal könnte ich mir in den Allerwertesten beißen, die Musik der Crowes nicht öfter zu hören. Mit dem Debut “Shake Your Money Maker” eroberten sie 1990 mein Herz im Sturm, aber nach “The Southern Harmony and Musical Companion” anno 1992 habe ich sie etwas aus den Augen verloren. Warum das so war, weiß ich gar nicht mehr. Auf jeden Fall darf ich noch manche Alben aus ihrer Diskographie nachholen. Cool könnten auch die Soloalben von Chris Robinson sein, die man zwar bei Amazon.de schwer und nur überteuert ergattern, aber immerhin in den Staaten über Amazon.com halbwegs günstig bekommen kann. Vielleicht finden sich die Crowes ja irgendwann in ein paar Jahren wieder zusammen, wenn ich erstmal alle mir noch fehlenden Alben nachgekauft habe und auswendig kann.
Hey, ich hab’s dann doch geschafft. Nach dem Sylturlaub vor wenigen Wochen fand ich endlich genügend Motivation, mir eine eigene kleine Fotos Seite zu basteln. Schon vor dem Urlaub fand ich diverse Webseiten, die perfekt demonstrieren, was mit aktuellem HTML, CSS und Javascript möglich ist. Ein paar dieser Demonstrationen wollte ich unbedingt mal für eine eigene Seite nutzen, und so war ich eh motiviert, etwas Nettes zu gestalten. Die Idee mit der Fotos Seite lag dann irgendwie auf der Hand.
Ein Wochenende, an das ich mich noch laaaaaaaange gerne zurückerinnern werde, liegt hinter mir. Samt kleiner Familie ging’s nach Hamburg. Freunde besuchen. Und nebenbei noch Reyk Robbi aufzeigen, woher sein zweiter Name kommt. Tribe After Tribe mit Robbi Robb als Bandleader waren in der Stadt, um am Samstag die Herzberg Party in der altehrwürdigen Fabrik in Hamburg zu headlinern.
Wir trafen die Band am Samstagmittag in deren Hotel. Robbi war zufällig gerade in der Lobby des Hotels, als wir durch die Glastür schritten. Er hat uns direkt erkannt und wenige Augenblicke später lagen wir uns einmal mehr in den Armen. Mit dem Zwerg wurde er entsprechend auch schnell warm. Und Reyk Robbi war sichtlich beeindruckt von seinem Namenspaten, der souverän Reyks Schleichtiere aufeinanderstapelte. Wenig später machten wir noch ein Erinnerungsfoto vom ersten und hoffentlich nicht letzten Aufeinandertreffen der beiden Rockstars in meinem Leben (siehe Reyks Fotoalbum).
Abends dann das Konzert der Band. Ich bin diesmal nur mit Fotokamera bewaffnet und ohne Djembe zum Bandhotel gefahren, um mit der Band zum Club gefahren zu werden. Als wir ankamen, spielte die zweite Band, “The Brew”, gerade ihre letzten Songs, anschließend sorgte dann Jan Plewka (Sänger der Band “Selig”) mit Songs von Rio Reiser für gute Stimmung. So .. und dann kam das Highlight des Abends und wurde zum Beispiel auf Facebook so bewertet:
“The Tribe is at it again!!”
“Powerful, powerful stuff. That music shook me like a rat by a wolf.”
“Unbelievable gig. The HAMMER !!! Best I saw and heard since along time !!! Respect !!!”
“Thanks for the great concert in Hamburg. It was Tribe After Tribe at its best. Fantastic, awesome, impacable !!! More please !!!
Das kann man im wesentlichen so stehen lassen. Der Gig war der Hammer, nicht zuletzt dank eines wieder einmal total rockenden Richard Stuverud. Niemand haut mit so einer Power und Leidenschaft auf die Felle ein wie Trommler Richard. Der Junge haut jeden, aber auch wirklich jeden Zuschauer von den Socken. Es ist der helle Wahnsinn, ihm zusehen zu dürfen.
Für mich wurde der Abend schließlich auch aus fotografischer Perspektive ein rundum gelungenes Event. Wieder zuhause angekommenn habe ich direkt die Bilder auf den Rechner kopiert, die ganzen Bilder mit einem Klick auf schwarz-weiß reduziert und noch etwas am Kontrast geschraubt. Und fertig wurden letzten Endes zehn Bilder, auf die ich verdammt stolz bin. Und auch von der Band höre ich ausgesprochen nette Komplimente – ich bin rundum glücklich.
So, heute ist es passiert. Ich spielte mal wieder Tennis. Zum zweiten Mal in der Sommersaison draußen – viel weniger geht nun wirklich nicht. Nun denn, ich spielte Mixed bei den Hagener Stadtmeisterschaften. Und ich wurde ab Mitte des zweiten Satzes von Krämpfen belästigt. Im Mixed! Das ist mir echt im Leben noch nicht passiert und ein deutliches Zeichen, mehr für die eigene Fitness zu tun .. na dann mal los
Ich bin immer noch ganz hin und weg vom Dave Matthews Konzert, dass ich vor vielen Wochen erleben durfte. Bei der Zugabe “All Along The Watchtower” (im Original von Bob Dylan) hat’s mich damals fast zerrissen .. und so schaue ich mir folgendes Video immer und immer wieder an.
Im youtube Link steht etwas von “Across The Pond DVD”, und mit etwas Recherche kam ich auf den Trichter, daß genau diese DVD die DVD ist, die beim Artikel “Europe 2009 [CD+DVD]” das Video darstellt. 60 EUR verlangt Amazon für das Paket. Hui, kein Schnäppchen, aber auf lange Sicht kann ich wohl nicht mehr ohne ..
Wahnsinn. Noch vor zwei Wochen zappte ich am Sonntagmittag kurz zum DSF und sah im “DSF Doppelpass” einen eventuell alkoholisierten Udo Lattek, der den FC mitten im Abstiegskampf sah. Sicher, am Vorabend war diese Heimniederlage gegen Hertha BSC peinlich, sehr peinlich sogar. Für mich war’s eine reine Qual, war ich doch während der Dauer des Spiels samt Frau und Kind im “Road Stop” in Dortmund Hohensyburg und saß dort direkt vor der Riesenleinwand, auf der diese Demütigung live und in Farbe übertragen wurde.
Zwei Spieltage später hat der FC stolze 6 Punkte bei einer Tordifferenz von 4-0 eingeheimst. Adieu, Abstiegskampf. Udo Lattek wird sich einen anderen Club aussuchen müssen, über den er herziehen kann.
Mit Herrn Soldo hat der FC sicherlich nicht DEN charismatischsten Trainer der ersten Bundesliga. Es ist eher so, dass wohl kein Trainer derart still und leise seine Arbeit verrichtet. Und wenn er was sagt, so beginnt jede Antwort mit einem ulkigen “Ja ok, kann man sagen, dass …”. Eloquenz geht sicher anders, aber:
Im schwierigen zweiten Jahr nach dem Aufstieg sind unser Stürmer Novakovic und Podolski extrem erfolglos. Das Mittelfeld besteht im wesentlichen nur aus Defensivkräften, die Außenverteidigung ist ein ständiger Brandherd. Und dennoch hat Soldo mit dem FC in nunmehr 31 Spielen ganze 37 Punkte geholt, das ausgelobte Saisonziel von 40 Punkten ist nicht mehr weit. Und beim Blick auf das Restprogramm auch locker machbar.
Mit wenigen Verstärkungen und etwas mehr Durchschlagskraft im Sturm sollte es für den FC kein Problem sich, sich auf Dauer in der obersten deutschen Liga etablieren zu können. Das macht mir Mut. Und wie sehr würde ich mich freuen, wenn es den Verantwortlichen gelingt, Zaubermaus Zoran Tosic, die Leihgabe von Manchester United, dauerhaft an den Verein zu binden. Dann hätten wir einen offensiven Mittelfeldspieler, über den uns jeder Verein der ersten Liga beneiden würde.
Heute morgen griff ich aus einer Laune heraus mal wieder zur “October Rust” von Type 0 Negative, ich hatte das Album lange nicht mehr gehört. Wenig später fand ich heraus, dass Peter Steele (charismatischer Kopf der Band) gestern an einem Herzinfarkt gestorben ist. Mit 48 Jahren sicherlich viel zu früh, wer aber seinen Lebenswandel mitverfolgte, wundert sich hingegen nicht über diesen frühen Tod.
Zum ersten Mal kam ich mit der Band in Berührung, als ich auf einer der sogenannten Psycho-Parties in Münster (Studentenparties der Psychologie-StudentInnen irgendwo in Tiefgaragen der Uni Münster) mit “Christian Woman” und “Black No. 1″ zwei Überhits der Band hören durfte. Großartige Musik.
Live gesehen habe ich die Band nie. Einmal stand ich kurz davor, als ich mit meinem Ausbildungsjahrgang in München war. Am Vorabend des Konzerts erleichterte man mich jedoch um mein Portemonnaie, und dummerweise hatte ich als Kursprecher noch die ganze Kohle für die Jugendherberge, die wir bezogen, bei mir. Und so fiel mir am Tag des Konzerts auf, dass ich neben des ganzes Geldes auch meine komplette Dokumente (Ausweis, Führerschein, EC-Karten ..) los war, und so hatte ich an dem Tag andere Sorgen als den Gig.
Bin ja nun Fan der Band um Dave Matthews seit dem ungemein stilvollen Video zu “Don’t Drink The Water”. Ein Hammersong eines richtig guten Albums namens “Before These Crowded Streets”. Daß die Band in den Staaten groß ist, konnte man seinerzeit schon erahnen; es mag schon was bedeuten, wenn sich Alanis Morrissette auf diesem Album nach ihrem großen Durchbruch noch für Guest Vocals her gibt.
So, Ende Februar 2010 .. ich hatte ein Ticket für den Gig in Köln ergattert. Vorher waren wir noch bei Freunden, also fuhr ich von dort aus los, nichtsahnend, daß die A1 Höhe Wuppertal dank des Sturmtiefs Xynthia komplett gesperrt wurde. Ich fuhr also direktamente in die Sperrung und stand dann dort mehr oder weniger 3 Stunden lang auf demselben Fleck. Bei der nächstmöglichen Abfahrt mussten wir dann auch allesamt von der A1 runter und ich machte kehrt und fuhr nach Haus. Frustriert. Tief enttäuscht ob der verpassten Chance, die vielleicht größte Liveband der Welt einmal zu erleben.
Aber es kam anders: Eine nette Dame der Konzertagentur Contra Promotion bot mir an, mit meinem Köln-Ticket nach Frankfurt zu tingeln. Sie würde den Verstanstalter vor Ort informieren. Großartig! An dieser Stelle noch mal vielen lieben Dank!
So, gestern dann das Konzert. Es war großartig! Schon die Vorband, die Dave Matthews um Punkt 19 Uhr ankündigte, machte ihre Sache gut. Alberta Cross aus England -- hätte schwören können, das sind Amerikaner, sind aber Briten. Egal. Der Sänger war schlichtweg super, der Rest der Band etwas sehr statisch, auf CD kommt diese Band mit Sicherheit ganz gut. Erinnerte mich etwas an die Indie Pop Band “Band Of Horses”.
Nach kurzer Pause dann die Dave Matthews Band. Welche eine Freak Show: ganz links Geiger Boyd Tinsley, daneben (Gastmusiker) Tim Reynolds, mittig Drummer Carter Beauford und Bassist Stefan Lessard, und rechts dann noch ein Trompeter und Saxofonist (beides Gastmusiker), und vor der Truppe dann vorne mittig Dave Matthews. Hier versammelte sich klein und groß, dick und dünn, jung und alt, schwarz und weiß. Eine buntere Mischung werde ich wohl mein Leben nicht mehr sehen -- siehe hier:
Die Band spielte über 2 Stunden, mit der Zugabe waren es vielleicht 2 1/2 Stunden. Und Junge Junge .. was war das für eine Show. Jeder Song kam perfekt rüber, der Sound war superb, die Band war großartig. Die Stimmung im Publikum war entsprechend euphorisch. Schon vor dem ersten Song, die Band kam gerade auf die Bühne, gab es nicht enden wollenden Jubel. Wahnsinn.
Das Konzert war gewiss ein teurer Spaß, meine anderen Bands, die ich gerne live mitnehme, kosten gerade mal die Hälfte. Aber zumindest an diesem Abend wurde mir mal wieder deutlich aufgezeigt, dass Qualität dann ab und zu doch seinen Preis hat. Das war bei Loreena McKennitt so, das ist bei Dave Matthews so. Wer als Musiker so gut eingespielte Kollegen um sich schart, um dem Publikation eine durch und durch perfekte Show zu bieten, der verlangt dann halt auch ein oder zwei Euro mehr.
Vor Wochen noch dachte ich, die Tage des Herrn Soldo in Köln sind gezählt. Das war einmal. Seit Beginn der Rückrunde spielt das Team endlich so, wie man es sich als Fan wünscht. Es kämpft, läuft jedem Rückstand hinterher, zeigt Moral und Charakterstärke .. und punktet bis dato ganz hervorragend. Und es trifft nach vier Spielen der Rückrunde schon so oft in des Gegners Netz wie in der gesamten Hinrunde zusammen. Und das ohne Superstar Lukas Podolski, der bis dato verletzt ist und im Augenblick absolut nicht vermisst wird.
Es macht wieder richtig Spaß, FC Fan zu sein. Ich hoffe, ich kann das nach den nächsten vier Spieltagen auch noch sagen. Es geht nun nach Gelsenkirchen, dann daheim gegen Suttgart, dann nach Leverkusen, dann daheim gegen München. Bessere Gegner kann man zur in der ersten Liga nicht haben. Umso gespannter bin ich, wie sich der FC mit den Besten in der Bundesliga messen wird ..
Bei gefühlten -20 Grad Celsius traute ich mich nach der Arbeit noch mit meiner Kamera raus an die frische Luft. Es reizte mich schon seit dem Tief Daisy, einen einzelnen schneebedeckten Baum abzulichten. Seinerseits fand ich nur keinen Baum, den ich allein ohne störendes Beiwerk hätte ablichten können. Auch heute war ich nicht gänzlich erfolgreich, es gibt hier tatsächlich keinen Baum, der allein auf weiter Flur auf einer Wiese steht. Egal, folgendes Exemplar sehe ich jeden Tag auf meinem Arbeitsweg. Für den Anfang muss es mal reichen